Der Namenstag

© line-of-sight - Fotolia.com

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Viele Leute verzichten heutzutage darauf den Namenstag zu feiern bzw. Familie und Freunden zu diesem Tag zu gratulieren oder etwas zu schenken. Dabei handelt es sich um eine der ältesten Traditionen des christlichen Glaubens. Zudem wird er in einigen Regionen Deutschlands und Europas als wichtiger eingeschätzt als der Geburtstag. So gelten beispielsweise Kalender ohne Namenstagangaben in Lettland als nutzlos.

Doch wieso feiert man den Namenstag überhaupt?

Nach christlichem Glauben, vor allem nach dem katholischen und orthodoxen, soll der Name eine Verbindung zwischen dem Namensträger und Gott darstellen. So erhält der Getaufte den Namen eines Heiligen oder eines Märtyrers, welcher ihm oder ihr als Schutzpatron dienen soll. Während früher der Name des Heiligen genommen wurde, an dessen Tag die Taufe stattfand, wird heutzutage den Eltern die freie Wahl überlassen nach welchem Heiligen das Kind benannt wird. Des Weiteren sollte das getaufte Kind dadurch besondere Eigenschaften erhalten, die mit dem Namen verknüpft sind.

Doch auch wenn man nicht sehr religiös ist, sollte man sich den Namenstag von Freunden und Verwandten irgendwo notieren, um ihnen an ihrem Fest zu gratulieren und ihnen dadurch zu zeigen, dass man an sie denkt. Dem kann man dann auch mit einem kleinen Geschenk noch Nachdruck verleihen. So kann man Kindern zum Namenstag Süßigkeiten schenken, während man die etwas Älteren beispielsweise mit einer Flasche Wein, Blumen oder Büchern beglückt.

Also schnell ab ins nächste Geschäft und einen Namenskalender besorgen um auch ja keinen Namenstag zu vergessen!

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